Hi, ich bin Svenja.

Ich war lange die, die immer funktioniert hat. Bis mein Körper irgendwann aufgehört hat mitzumachen.

Ich dachte lange, das sei einfach so

Ich war lange die, die immer funktioniert hat. Zielstrebig, verlässlich, für alle da. Nach außen sah das gut aus. Innerlich ging mir die Kraft aus – langsam, über Jahre, ohne dass ich es bemerkte.

Ich habe lange gar nicht gemerkt, dass ich mich übergehe. Die Grenzen meines Körpers habe ich entweder nicht wahrgenommen – oder beiseite geschoben, weil sie gerade störten. Ich war ehrgeizig und hatte das Gefühl, ich müsste mir Ruhe erst verdienen. 

Ich hätte mich selbst nie als gestresst bezeichnet - Stress ist unserer Gesellschaft so allgegenwärtig, dass ich das Hetzen durch meinen Alltag, die ewig lange To-To Liste und meine verschiedenen Rollen und Verantwortungen nicht als “Stress” eingeordnet habe. Aber mein Körper hat diesen Stress registriert und gespeichert. Die Anzeichen waren da - aber ich habe den Zusammenhang nicht verstanden. 

Ich strich immer mehr Dinge, die mir eigentlich wichtig waren - Zeit mit Familie und Freunden, gemeinsame Aktivitäten, Yoga - weil mir die Energie fehlte. Ich schlief immer schlechter, häufig lag ich nachts wach, mein Kopf im Gedankenkarussell. Morgens wachte ich müde auf.  Beim Zahnarzt bekam ich eine Schiene, weil ich nachts die Zähne so aufeinander biss. Meine Verdauungsprobleme waren mein Alltag geworden.

Mit der Zeit wurde ich immer müder, aber ich dachte, das sei halt einfach so. Dass ich einen Zustand normalisierte, der ganz und gar nicht “normal” ist, war mir lange nicht bewusst. Bis mein Körper irgendwann die Notbremse zog und einfach aufhörte zu funktionieren. Ständige Infekte, bleierne Glieder, eine tiefe Erschöpfung, die mich täglich begleitete – bis selbst Einkaufen ein unmöglicher Kraftakt wurde.

Meine Laborwerte waren alle in Ordnung. Die Ärzte, bei denen ich Hilfe suchte, sagten Sätze, die ich heute noch im Ohr habe. „Sie werden halt älter." „Heute ist doch jeder müde." Aber warum fehlte mir dann die Kraft für alltägliche Dinge? Warum kannte mein Körper nur noch innere Anspannung oder totale Erschöpfung?

Heute weiß ich, dass es nie so weit hätte kommen müssen - wenn ich die Signale meines Körpers und die dahinter liegenden Muster erkannt und verstanden hätte. Aber bis ich tatsächlich verstand, was mit mir los war, war es ein langer Weg.

Endlich eine Erklärung

Irgendwann habe ich angefangen, selbst zu suchen. Durch mein Sportstudium war ich es gewohnt, mich in Studien und Forschungsarbeiten im Gesundheitsbereich einzuarbeiten – und in der modernen Nervensystem-Forschung fand ich zum ersten Mal eine Erklärung, die passte. Mein Körper war nicht kaputt. Ich war nicht faul geworden. Mein Körper hatte jahrelang im Alarmzustand gearbeitet – und ich hatte alle seine Signale nicht verstanden. Es war kein Wunder, dass mein System völlig aus dem Gleichgewicht geraten war, dass absolut keine Energie mehr übrig war. Als ich das lernte, verstand ich mich selbst das erste Mal nach vielen Jahren wieder. Und ich fühlte mich unendlich erleichtert – endlich hatte ich Antworten – und vor allem: jetzt konnte ich mir einen Weg aus diesem Zustand heraus erarbeiten.

Veränderung passiert nicht über Nacht. Aber heute habe ich wieder Energie für die Dinge, die mir wichtig sind – trotz eines vollen Alltags. Ich stehe morgens erholt auf, bin nicht mehr ständig krank. Wenn etwas Unvorhergesehenes passiert, wirft mich das nicht mehr direkt aus der Bahn.

Ich habe gelernt, die Signale eines gestressten Systems zu erkennen. Mit der Zeit wurde mir klar, wie eng unser Nervensystem mit unseren Mustern, Erfahrungen, Emotionen und dem Immunsystem zusammenhängt. Und je tiefer ich mich eingearbeitet habe, desto klarer wurde: Wie es mir ging, ist kein individueller Sonderfall. Diese Zusammenhänge gelten für alle — nur kommt dieses Wissen selten dort an, wo es gebraucht wird.

Was ich heute weitergebe

Was mir damals gefehlt hat, gebe ich heute weiter — in Workshops und einem sechswöchigen Begleitprogramm. Ich unterstütze dich dabei, aus dem ständigen Funktionieren herauszukommen, zurück in einen Alltag, in dem du wieder Energie hast, nicht mehr ständig unter Strom stehst und das Leben nicht mehr nur an dir vorbeirauscht.

Ich arbeite seit über fünf Jahren mit Frauen und ihren Körpern — traumasensibel und somatisch, zwei Jahre davon in meinem eigenen Studio. Dazu kamen Weiterbildungen zu Nervensystem und Regulation und sehr viel Fachliteratur.

Ich bin keine Ärztin und keine Therapeutin. Ich stelle keine Diagnosen. Was ich dir gebe, ist fundiertes Wissen, konkrete Übungen und echte Begleitung – damit du verstehst, was in deinem Körper passiert, und lernst, wie du selbst etwas verändern kannst.

Wenn du magst, fang klein an: Weißt du, in welchem Zustand dein Nervensystem gerade ist? In meinem kostenlosen Check findest du es in wenigen Minuten heraus – und bekommst direkt eine kurze Übung an die Hand, für die Momente, in denen du nicht runterkommst.

Kein Programm. Keine Verpflichtung. Nur ein erster Schritt zurück zu dir.

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Dein Weg raus aus dem Funktionsmodus beginnt hier

Ausbildung

Somatic Embodiment & Regulation, Linda Thai

Yogalehrerin, 500+ Stunden, integrativ & somatisch, Soma Yoga Institute

Svenja Eschenburg sitzt auf einem Sofa und lächelt in die Kamera.

Faszientrainerin, AHAB Akademie

Studium Sport und Englisch, 2.Staatsexamen - Universität Rostock

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